Zuverdienst Blog

Das Projekt Zuverdienst

Erstes Treffen der Fachgruppe Zuverdienst

Die neu geschaffene Fachgruppe Zuverdienst der bag if hat am 11.09.2017 zum ersten Mal getagt. Insgesamt 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben über die aktuellen Entwicklung im Bereich Zuverdienst diskutiert und Absprachen für die weitere Zusammenarbeit getroffen.

In der Diskussion wurde deutlich, dass auf der einen Seite noch sehr viel Unklarheit und Unsicherheit hinsichtlich der zukünftigen Entwicklungen und Perspektiven im Zuverdienstbereich bestehen. Auf der anderen Seite scheint bei vielen Zuverdienstprojekten  noch nicht das Bewusstsein dafür gereift zu sein, dass für die meisten von ihnen spätestens 2020 die bisherigen gesetzlichen Grundlagen endgültig wegfallen werden. 

Bis dahin müssen also die neuen Rechtsgrundlagen dahingehend überprüft werden, ob sie für den Zuverdienstbereich kompatibel sind und in welcher Form u.a. die entsprechenden Leistungsvereinbarungen angepasst werden können.

Nach jetziger Sicht gibt es offensichtlich nur zwei denkbare Optionen. Zum einen die Eingliederungshilfe mit dem zukünftigen § 60 (Andere Leistungsanbieter), zum anderen die Sozialhilfe mit dem bisherigen und auch weiterhin gültigen § 11 Abs. 3 SGB XII. Bei beiden gibt es hinsichtlich der zukünftigen Nutzung für den Zuverdienstbereich noch viele offene Fragen und mögliche Hürden, über die in den kommenden Monaten noch nachgedacht und diskutiert werden muss.

Allen bestehenden Zuverdienstprojekten sei dringend empfohlen, bei ihrem jeweiligen Leistungsträger nachzufragen, wie und in welcher Form bzw. mit welcher gesetzlichen Grundlage das Zuverdienstangebot in Zukunft (über 2019 hinaus) weitergeführt werden soll. Wenn nicht selber die Initiative ergriffen und der Überleitungsprozess nicht aktiv mitgestaltet wird, besteht letztlich die Gefahr, dass ein Großteil der Projekte ab 2020 ohne gesetzliche Grundlage und somit ohne Zukunft dasteht.

Die Fachgruppe Zuverdienst wird in den nächsten Wochen und Monaten eine Anfrage an das BMAS richten, um zu erfahren, wie die bisherigen Zuverdienstangebote eine sichere rechtliche Grundlage erhalten können und wie für die Nutzerinnen und Nutzer eine weiterhin sinnvolle konzeptionelle Ausrichtung sichergestellt werden kann.

Zudem soll eine Musterleistungsvereinbarung auf der Grundlage des § 60 BTHG entwickelt werden, damit bei einer möglichen Umsetzung in diesem Bereich die positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre genügend Berücksichtigung finden und die notwendige Flexibilität der Angebote erhalten werden kann.

Die weitere Diskussion und die jeweiligen Ergebnisse werden wir in den nächsten Wochen und Monaten auf der schon bekannten Webseite www.mehrzuverdienst.de veröffentlichen. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie anregen und bitten, uns Ihre Erfahrungen und regionalen Entwicklungen (z.B. auch Papiere oder Veröffentlichungen) zu diesem Thema mitzuteilen bzw. weiterzuleiten, damit wir diese ggf. auch über unsere Webseite verbreiten können.


Geplante Umsetzung der anderen Leistungsanbieter im Bereich LVR

Anfang September wurde im Sozialausschuss des Landschaftsverbandes Rheinland über die zukünftige Umsetzung des neuen Leistungsangebotes „Andere Leistungsanbieter“ (§ 60 BTHG) sowie die Weiterführung des rheinlandspezifischen Zuverdienstangebotes (im Rahmen von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen) diskutiert. 

Erfahren Sie HIER mehr zur Umsetzung der Anderen Leistungsanbieter und HIER zur Beschäftigungsmöglichkeit im Zuverdienst.

bag if startet Fachgruppe Zuverdienst

Nach drei Jahren Projektarbeit hat die bag if ihr Aufklärungsprojekt zum Zuverdienst im April dieses Jahres mit einer großen Abschlusstagung und der Veröffentlichung des Fachbuchs „Was tun. Zuverdienst – Chancen und Perspektiven“ beendet. 

Um an die Arbeit und die Ergebnisse des Projekts anzuknüpfen, wird sich die bag if zukünftig im Rahmen einer Fachgruppe mit dem wichtigen Thema Zuverdienst auseinandersetzen. Das erste Treffen der Fachgruppe wird am 11.09.2017 in Bremen stattfinden. Mehr zu dem ersten Treffen erfahren Sie HIER.

Das neue Fachbuch der bag if zum Zuverdienst

Auf der Abschlusstagung des Projekts „Zuverdienst für psychisch Kranke – Ein Beitrag zur inklusiven Gesellschaft“ hat die bag if am 27. April 2017 in Berlin ihr neues Zuverdienstbuch mit dem Titel „Was tun. Zuverdienst – Chancen und Perspektiven“ vorgestellt.

Mit ihrem Zuverdienstprojekt hat sich die bag if in den vergangenen drei Jahren für die Verbreitung und Weiterentwicklung des Zuverdienstansatzes insbesondere für Menschen mit psychischen Erkrankungen eingesetzt. Um die wesentlichen Ergebnisse der Projektarbeit vorzustellen und einen Überblick über die Zuverdienstlandschaft in Deutschland zu geben, ist nun das neue Zuverdienstbuch der bag if mit Unterstützung der Aktion Mensch und der Freudenberg Stiftung erschienen.

Durch die Mitwirkung zahlreicher Expertinnen und Experten aus der Zuverdienstpraxis ist dabei unter der Federführung von Projektleiter Christian Gredig ein facettenreiches Kompendium über den Zuverdienst entstanden. Das Praxishandbuch richtet sich an alle Fachleute, die mit bestehenden und zukünftigen Zuverdienstangeboten für psychisch kranke Menschen befasst sind. Das Buch stellt das alltagstaugliche Wissen um die konzeptionellen, rechtlichen und finanziellen Aspekte von Zuverdienstangeboten zur Verfügung. Es ist Mitarbeitern bei Projekten, Anbietern, Kommunen, überörtlichen Sozialhilfeträgern und Job-Centern durch die Darstellung praktischer Beispiele eine umfassende und unverzichtbare Hilfe bei der Umsetzung. Ergänzt wird es durch Arbeitsmaterialien wie Beschäftigungsverträge und Musterkalkulationen.

Finden Sie HIER nähere Angaben zu den Inhalten des Buches und HIER eine Rezension von Manfred Becker.

Sollten Sie Interesse an einem Exemplar von „Was tun. Zuverdienst – Chancen und Perspektiven“ haben, wenden Sie sich bitte an den Psychiatrie Verlag. ISBN 978-3-88414-681-1


Abschlusstagung des Zuverdientprojektes der bag if

Unter dem Motto „WAS TUN“ fand am 27. April 2017 in Berlin die Abschlusstagung des Projektes „Zuverdienst für psychisch kranke Menschen – Ein Beitrag zur inklusiven Gesellschaft“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen (bag if) statt. Neben Dr. Rolf Schmachtenberg (BMAS) fanden sich rund 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Berliner Tagungswerk ein, um sich über den aktuellen Stand sowie mögliche Entwicklungen im Bereich der Zuverdienstangebote zu informieren und auszutauschen.

Nach der Begrüßung durch Dr. Fritz Baur, den 1.Vorsitzenden der bag if, gab Dr. Rolf Schmachtenberg, Abteilungsleiter im BMAS, einen kurzen Überblick über die Rahmenbedingungen bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen. Dabei unterstrich er auch die Bedeutung von niedrigschwelligen Beschäftigungsmöglichkeiten insbesondere für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Im Hinblick auf die Weiterentwicklung von Zuverdienstangeboten und die Verbesserung ihrer Finanzierungsmöglichkeiten verwies Dr. Schmachtenberg vor allem auf die neugeschaffenen Anderen Leistungsanbieter im Rahmen des BTHG.


Dr. Fritz Baur, der 1. Vorsitzende der bag if, begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Abschlusstagung des Zuverdienstprojektes

Anschließend stellte Christian Gredig, der Leiter des Zuverdienstprojektes der bag if, das Projekt und seine Ergebnisse vor. Hierbei ging er näher auf die schwierige Ausgangslage für Zuverdienstangebote und die dennoch aktive und heterogene Zuverdienstlandschaft in Deutschland ein. Um diese zu unterstützen und den Zuverdienstansatz zu verbreiten und weiterzuentwickeln, wurde das Zuverdienstprojekt der bag if ins Leben gerufen. Durch Impulsveranstaltungen, Netzwerkaktivitäten, Informationsplattformen und Praxismaterialien gelang es dabei, sich als kompetenter Ansprechpartner für Leistungsträger und Anbieter zu etablieren und den Nutzerinnen und Nutzern Orientierung zu geben.


Dr. Rolf Schmachtenberg, Abteilungsleiter im BMAS, auf der Abschlusstagung des Zuverdienstprojektes der bag if

Wie wichtig die Beschäftigung von psychisch kranken und belasteten Menschen im modernen Erwerbsleben ist, stellte Manfred Becker vom IFD Köln unter dem provokanten Titel „Arbeit ohne psychisch kranke Menschen – geht das?“ dar. Unter anderen ging er hierbei näher auf den Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und psychischer Gesundheit ein.

In einem Fachgespräch, das von dem Inklusionsberater Stefan Burkhardt moderiert wurde, diskutierten der Sozialrechtsexperte Prof. Dr. Peter Mrozynski, Uwe Blumenreich (Aktion Mensch), Rocco Gräßler (FAF GmbH) und Christian Gredig (bag if) anschließend Detailfragen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, den Fördermöglichkeiten sowie den betriebswirtschaftlichen Planungen von Zuverdienstangeboten. Hierbei konnten die Experten auch Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt beantworten.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Vorstellung aktueller Praxisbeispiele. Das Modellprojekt des Landschaftsverbandes Rheinland und die Angebote des Stellwerk e.V. aus Gifhorn und der Beteiligung am Leben gGmbH aus Augsburg präsentierten sich dabei als sehr arbeitsmarktnah mit einer vermittelnden Funktion für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen sowie einer beratenden Funktion für Arbeitgeber. Dass Zuverdienst aber auch in einem geschützteren Rahmen stattfinden kann, wurde durch die Vorstellung des Seconhand-Ladens Mollywood aus Mainz, des Bau- und Gartenservice der Intitiative Görlitz e.V. und des Café Brand bzw. der Gemüsewerft der G.i.B. aus Bremen deutlich. Die Vielfalt der unterschiedlichen Angebote unterstrich erneut, wie wichtig individuelle Lösungen und Kreativität im Zuverdienst sind.

Als praxisnah erwies sich die Veranstaltung auch durch die Exkursionen zu Berliner Zuverdienstprojekten, zu denen sich am Vormittag des 28. April zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer einfanden. Vor Ort konnten sie sich über die konkreten Möglichkeiten beim Auf- und Ausbau von Zuverdienstangeboten informieren und sich zu eigenen Ideen austauschen.

Finden Sie hier einige Materialien zur Zuverdienst-Tagung der bag if:

- Rede Dr. Rolf Schmachtenberg: Zuverdienst - Chancen und Risiken

- Präsentation Christian Gredig: Ein Projekt und seine Ergebnisse 

- Präsentation Manfred Becker: Arbeit ohne psychisch Kranke - geht das?

- Präsentation: Zuverdienst in der Praxis - Allgemeiner Arbeitsmarkt

- Präsentation: Zuverdienst in der Praxis - Besonderer Arbeitsmarkt

Abschlusstagung des Zuverdienstprojektes

Im Rahmen des Projektes "Zuverdienst für psychisch kranke Menschen - Ein Beitrag zur inklusiven Gesellschaft" möchte die Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen (bag if) Sie herzlich zu der Abschlusstagung am 27. April 2017 in Berlin einladen. Finden Sie HIER das Tagungsprogramm inklusive des Anmeldeformulars.

Zuverdienstmöglichkeiten haben sich in einigen Regionen Deutschlands als wichtiges und sinnvolles Angebot zur niedrigschwelligen Teilhabemöglichkeit für Menschen mit psychischen Erkrankungen etabliert. Auch in Zukunft wird ihnen als ergänzendes Teilhabeangebot zwischen der Werkstatt und dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine besondere Bedeutung zukommen. Das Zuverdienstprojekt der bag if hat die Weiterentwicklung und die Vernetzung von Zuverdienstangeboten in den vergangenen Jahren aktiv unterstützt und eine Reihe von Praxismaterialien erstellt.

Auf unserer Abschlusstagung wollen wir Ihnen nun die Ergebnisse und Materialien unserer dreijährigen Projektarbeit vorstellen. Gemeinsam mit Fachleuten wollen wir darüber hinaus die Perspektiven des Teilhabeangebotes "Zuverdienst" diskutieren. Nicht zuletzt anhand von Praxisbeispielen soll ein facettenreiches Bild von den Gestaltungsmöglichkeiten dieses Teilhabeangebotes gezeichnet werden. 

Um Ihnen unmittelbare Einblicke in die Zuverdienstpraxis zu geben, bieten wir zusätzlich am Freitag, dem 28. April, die Möglichkeit zu Exkursionen in Berliner Zuverdienstprojekte an. Dort können Sie sich vor Ort über die konkreten Möglichkeiten der Zuverdienstbeschäftigung informieren (begrenzte Teilnehmerzahl).

Wir würden uns sehr freuen, Sie persönlich in Berlin begrüßen zu dürfen.

Veranstaltungshinweis: Fachtag Arbeit der DGSP

Der Fachausschuss Arbeit und Beschäftigung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) e. V. wird am 30. März 2017 seinen 5. Fachtag Arbeit unter dem Motto “Arbeit, Arbeit, nix als Arbeit?!” in Hamburg durchführen. Mehr zu der Veranstaltung können Sie HIER erfahren.

Evaluationsbericht zum LVR-Modellprojekt „Beschäftigungsmöglichkeiten als Zuverdienst für Menschen mit Behinderung“ liegt vor

Seit April 2012 werden im Rheinland im Rahmen des Modellprojektes „Beschäftigungsmöglichkeiten als Zuverdienst für Menschen mit Behinderung“ Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit (primär psychischen) Behinderungen akquiriert. Bis Juni 2016 wurden insgesamt 300 dieser geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse von insgesamt etwa 70 Betrieben bereitgestellt. Die überwiegend positiven Erfahrungen des Projektes stehen der Öffentlichkeit nunmehr in dem vorläufigen Abschlussbericht der Evaluation zur Verfügung. Der Bericht ist zusammen mit weiteren Informationen auf der Internetseite des LVR unter folgendem Link einzusehen:

Zuverdienst LVR

Großes Interesse an Impulsveranstaltung zum Zuverdienst in Sachsen-Anhalt

Im Rahmen der Veranstaltung „Phantasie entwickeln – Chancen schaffen“ Niedrigschwellige Zuverdienstmöglichkeiten für psychisch kranke und behinderte Menschen in Sachsen-Anhalt hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen (bag if) gemeinsam mit den Pfeifferschen Stiftungen am 24. Mai 2016 über das Zuverdienst-Modell informiert. Neben dem Landesbehindertenbeauftragten Adrian Maerevoet fanden sich rund 60 Vertreterinnen und Vertreter von regionalen Leistungsanbietern und Leistungsträgern im Magdeburger Gesellschaftshaus zu einem Informationsaustausch ein.

Nach kurzer Begrüßung durch Christian Gredig von der bag if erörterte Dr. Uta Gühne (Universität Leipzig) die Arbeitssituation von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen in Deutschland. Aktuelle Statistiken zeigen, dass psychische Erkrankungen die Hauptursache für ein vorzeitiges gesundheitsbedingtes Ausscheiden aus dem Erwerbsleben sind. Als beste Strategie zur beruflichen Rehabilitation psychisch Kranker stellte Dr. Gühne das Konzept der Unterstützten Beschäftigung (supported employment) vor und unterstrich die Bedeutung von Arbeit nicht nur als Ziel, sondern auch als Methode der Rehabilitation. Mehr hierzu erfahren Sie hier und hier

In einem kurzen Vortrag informierte Christian Gredig danach über den bundesweiten Entwicklungsstand von Zuverdienstangeboten und stellte das aktuelle Zuverdienstprojekt der bag if vor. Ziel des Projekts ist es, den Austausch und die Vernetzung von Zuverdienstangeboten in Deutschland  zu verbessern.

In einer anschließenden Podiumsrunde wurde das Thema Zuverdienstbeschäftigung in seiner ganzen Komplexität beleuchtet. Robert Richard (Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt), Marc Fesca (Pfeiffersche Stiftungen), Rocco Gräßler (FAF gGmbH), sowie Monika Hartmann als Angehörige und Thomas Hoppe als psychiatrierfahrener Beschäftigter der Arbeitsambulanz Magdeburg erläuterten die politische und finanzielle, aber auch die persönliche Dimension des Zuverdienst und machten deutlich, dass Zuverdienst stets beides zugleich ist: sowohl Chance als auch Herausforderung.


Im weiteren Verlauf der Veranstaltung gab Prof. Peter Mrozynski (München) einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die bei einer Zuverdienstbeschäftigung zum Tragen kommen. Seine Ausführungen u.a. zur Mindestohnproblematik, zu Aspekten der Unfallversicherung und zur Anrechnung der Zuverdienstentlohnung zeigten auf, wie wichtig eine rechtssichere Ausgestaltung bestehender oder zukünftiger Angebote ist.

Um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern darüber hinaus die konkrete Umsetzung von Zuverdienstangeboten näherzubringen, stellten Christina Stoppa (Durchblick e.V. Leipzig) und Michael Scheer (G.i.B. Bremen) ihre langjährigen Zuverdienstprojekte vor. Das breite Spektrum der dortigen Beschäftigungsmöglichkeiten – vom Sächsischen Psychiatriemuseum über den integrativen Cafébetrieb bis hin zum urbanen Hopfenanbau – verdeutlichten, dass der Kreativität bei der Ausgestaltung von Zuverdienstangeboten keine Grenzen gesetzt sind.

Abschließend konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich in kleinen Gesprächsrunden mit individuellen Fragestellungen an die Experten richten und ihre aktuellen Zuverdienstangebote sowie Planungsvorhaben erörtern. Im Vordergrund standen hierbei Fragen zu den rechtlichem Rahmenbedingungen und den finanziellen Fördermöglichkeiten.